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Hochleister werden oft mit Hochbegabten begrifflich verwechselt.
Hochbegabte sind oftmals Aufwandvermeider, welche die Tatsache, dass
sie schneller lernen als andere, dazu nutzen, die gewonnene Zeit für
nicht-aufwändige Aktivitäten zu nutzen.
Der Hochleister nutzt hingegen seine
kognitiven Fähigkeiten voll aus, um möglichst viel Wissen anzuhäufen und
eben Höchstleistungen zu erzielen.
Die staatliche Förderung für Hochbegabte
zielt meist auf Hochleister ab; der Staat sieht es nicht als seine Aufgabe
an, das Potential, das in Hochbegabten steckt, durch entsprechende
pädagogische Betreuung und Motivation zur Freude am Erfolg zu wecken.
Somit bleibt der Zugang zu vielen eigentlich geeigneten Hochschulen den
Hochleistern vorbehalten.
Es stellt sich die Frage, warum der Staat
Milliarden Euro für Lernschwache bereitstellt, hier jedoch das unpopuläre
Thema der nicht leistungswilligen Hochbegabten außen vor lässt.
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